Faszination -Hund-

In einem Punkt wirst Du mir mit Sicherheit zustimmen: Unsere Hunde sind faszinierende Lebewesen und sie gehören mit zu den vielfältigsten Arten der Welt. Die züchterische Selektion auf bestimmte Merkmale und Eigenschaften hat durch die Auswahl des Menschen unter anderem dazu beigetragen, dass wir heute weit mehr als 300 verschiedene Rassen zählen können.

Farben, Formen und Funktionen

Weit mehr als 300 Rassen mit einer enormen Vielfalt und Diversität in ihren Fellfarben und Formen. Nirgends sonst findet man so eine große Bandbreite in Körpergröße und Gewicht. Nirgends sonst begegnen uns im Tierreich Schlapp- und Stehohren oder geringelte Ruten und Stummelruten bei nur einer Art. Nirgends sonst finden wir zum Teil solche Spezialisten, die in ihrem Bereich, für den sie gezüchtet worden sind, herausragende Arbeit leisten können. Und nirgends sonst bringt dieser Formenreichtum und diese Vielgestaltigkeit im Aussehen und im Verhalten so zahlreiche Probleme mit sich.

Das Verständnis der Kommunikation als Grundlage des Miteinanders

Die Körpersprache und das Ausdrucksverhalten unserer Hunde gehören mit zu den spannendsten und zudem wichtigsten Aspekten im gemeinsamen Zusammenleben. Diese beobachten, beschreiben und richtig deuten und interpretieren zu können, ist die grundlegende Basis für einen harmonischen Alltag.

Jedes Verhalten ist Bewegung

Verhalten besteht aus Bewegungen und Hunde sind dazu in der Lage, mit wirklich feinsten Bewegungen mit ihrem Gegenüber zu kommunizieren. Bewegungen, die für uns mitunter zum Teil schwer erkennbar und wahrnehmbar erscheinen.

Es handelt sich meist um feine körpersprachliche Signale, die gesendet werden, noch lange, bevor der Hund für uns deutlich sichtbar reagiert. Viele Missverständnisse und einige konfliktträchtige Situationen resultieren daraus, dass wir Menschen diese Signale nicht erkennen oder richtig deuten können. Wir befinden uns in der Situation des ‚Fremdsprachlers‘.  Das ist völlig normal!

Der Weg ist das Ziel

Doch es gibt Mittel und Wege, sich im genauen Beobachten zu üben, sich auf das zu fokussieren, was in den jeweiligen Situationen wirklich wesentlich und wichtig ist und zu erkennen, was uns die Körpersprache unserer Hunde verrät.

Vermeide Etiketten

Konzentriere Dich zunächst wirklich darauf, das Verhalten der Hunde möglichst neutral und wertfrei zu beschreiben.

Viel zu oft stecken wir unsere Hunde in Schubladen, sortieren sie in Kategorien ein und verpassen ihnen so gewisse Etiketten. Etiketten sind jedoch Interpretationen, die unter anderem geprägt sind von Meinungen und Erfahrungen und so für Vorurteile sorgen, die unser Denken und Handeln beeinflussen. 

Ziel ist es, dass wir erst einmal möglichst neutral und wertfrei beschreiben, was unser Hund überhaupt tut. Wie verhält er sich? Etiketten in Verhaltensbeschreibungen umzuwandeln, sollte die Basis des Zusammenseins und Trainings sein.

Nicht alles ist sichtbar.

Wenn wir unsere Hunde beobachten, schauen wir nur auf eine Oberfläche. Auf eine Körperoberfläche, unter der weitere, zahlreiche Zellen liegen, und wo unter anderem Hormone und Neurotransmitter vorhanden sind. In einem teils kompliziert verketteten Netzwerk erzeugen sie mitunter Emotionen. Emotionen, die als Basis von Verhalten dieses erzeugen und an die aktuelle Situation anpassen.

Veränderungen, die wir außen an der Körperoberfläche wahrnehmen können, lassen auf Veränderungen im Inneren des Hundes schließen, die für uns meist gar nicht oder erst später ersichtlich werden.

Schaue deshalb immer genau hin – bereits kleinste, sogenannte Intentionsbewegungen, wie eine Orientierungsreaktion in eine bestimmte Richtung oder die Verlagerung des Körperschwerpunktes, geben uns erste Hinweise darauf, was als Nächstes passieren, und in welche Richtung die nächste Aktion des Hundes vermutlich geschehen wird.

Intentionsbewegung & Orientierungsreaktion. Grafik: Anne Bucher, CaneCaba

Die Geometrie des Körpers

Um Dir Beschreibungen des Körpers und der entsprechenden Ausdrucksstrukturen Deines Hundes zu vereinfachen, beobachte und denke in Pfeilen.
Was bedeutet das konkret? Mit Hilfe der Pfeile lassen sich insgesamt vier Richtungen beschreiben: nach oben / vorne / unten und hinten gerichtet. 

Betrachte Deinen Hund im jeweiligen Kontext und beschreibe mit Hilfe von Pfeil- und Richtungsangabe seine Körpersprache. Beziehen kannst Du Dich dabei sowohl auf den Hundekörper im Gesamtbild an sich, aber auch auf einzelne, für Dich in den Momenten sichtbare Körperteile wie Ohr- und Rutenansatz, Kopf, Vorder- und Hinterbeine und Körperschwerpunkt.

Setze diese Angaben in Bezug auf ein Gegenüber, ein Objekt oder einen potentiellen Auslöser für Deinen Hund, auf den er reagieren kann und erfasse so, welche Tendenzen Du beobachten kannst. Auch dies gibt erste Hinweise auf mögliche nächste Aktionen und Reaktionen Deines Hundes.

Denke in Pfeilen. Grafik: Anne Bucher, CaneCaba

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