Leinenführigkeit: 12 Tipps für Gelassenheit und Freude

Leinenführigkeit: 12 Tipps für Gelassenheit und Freude

Meine Hunde lieben den Freilauf, das Umhertollen auf Wiesen und Feldern, das ungebremste Flitzen durch den Wald.  Keine Frage: Ohne Leine ist der Spaß vorprogrammiert. Der Umkehrschluss daraus ist jedoch nicht, dass das Laufen an der Leine gleichbedeutend mit Langeweile oder Stress ist. Im Gegenteil! Aus Rücksicht auf die Umwelt und als Schutz für das Wild oder den Straßenverkehr laufen meine Hunde viel an der Leine. Wir haben zwar nicht die perfekte Leinenführigkeit, aber eine Menge gemeinsamen Spaß und keiner von uns wird durch die Gegend gezogen. 

Für uns ist die Leine eine Sicherung, kein Kontrollmittel. Sie soll lediglich meine Hunde vor der Umwelt oder die Umwelt vor meinen Hunden schützen. Der Spaß im Freilauf endet dort, wo andere sich bedrängt oder gestört fühlen, meine Hunde ein Risiko darstellen oder ich meine Hunde durch Signale häufig ausbremsen und lenken müsste. Hier bleiben sie an der Leine. Ich verrate Dir, weshalb meine Hunde das aber ganz und gar nicht schlimm finden:

Leinen so lang wie möglich

Ich bevorzuge lange Leinen. Meine Hunde kennen es auch an ganz kurzer Leine zu gehen, weil wir beispielsweise auf einem engen Bürgersteig unterwegs sind oder Gegenverkehr haben. In der Regel gewähre ich ihnen jedoch 3 – 20 m lange Leinen. Diese Leinenlängen sorgen dafür, dass sie ungestört ihr Umgebung erkunden können. Sie können beide Wegesränder in Augenschein nehmen und ich kann teilweise weitergehen, ohne ihnen den Spaß zu verderben. 

Leinenlänge = Aktionsradius 

Laufen an der Leine bedeutet für mich, dass meine Hunde im Leinenradius weiter ihre Freiheit haben. Solange der Karabiner am Hund der Schwerkraft folgt, dürfen sie sich in ihrem Tempo und ihren Richtungen bewegen. Ich gebe mit der Leinenlänge also den Aktionsradius vor – sie bestimmen die Aktion. Viel zu oft wird das Laufen an der Leine mit dem „Fuß gehen“ verwechselt. Gerade in Regionen und Zeiten, in denen die Hunde viel an die Leine müssen, ist dies extrem anstrengend und frustrierend. 

Tempowechsel 

Meine Mädels haben einen Größenunterschied von mehr als 20 cm und einen Aktivitätsunterschied wie Tag und Nacht. Während die eine im Schritt und schon mal im langsamen Trab an der Leine umherzottelt, ist die andere mit Karacho in alle Richtungen unterwegs. Je langsamer ich gehe, desto schwieriger ist es für unsere kleine Minnie. Je flotter ich gehe, desto eher fällt unsere Nayeli in Passgang. Erst, wenn ich wirklich schnellen Schrittes gehe, reicht mein Tempo, dass sie schön traben kann. Häufige Tempowechsel sorgen dafür, dass ich beiden möglichst gerecht werde. 

Gegenseitige Rücksichtnahme

Nein, ich meine jetzt nicht die Rücksichtnahme auf Dritte – die sollte selbstverständlich sein. Kein Jogger möchte über unsere Leinen springen. Ich meine die Rücksichtnahme auf meine Hunde und von meinen Hunden auf mich. Ich trainiere mit meinen Hunden, dass sie mir nicht die Arme ausreißen oder mich zweiteilen in dem sie wild in unterschiedliche Richtungen rasen. Genauso achte ich aber auch darauf, dass ich nichts dergleichen tue. Bleibt eine zurück, warte ich auf sie und gebe ihr Zeit, während ich die andere darauf hinweise. 

Möchte ich Richtungen ändern, andere Wege gehen oder deutliche Tempowechsel, so sage ich Bescheid. Immerhin kann es sein, dass eine Duftmarke gerade das gesamte Aufmerksamkeitspotential auf sich zieht. Der Spaziergang dient ja nicht nur meiner Bewegung und Erholung, sondern vor allem der Umwelterkundung meiner Hunde. Wenn es mir um ein stures Marschieren ginge, könnte ich sie auch auf ein Laufband stellen. 

Körpersprache gezielt einsetzen

Unsere Hunde sind begnadete Leser unserer Körpersprache. Oft geben unsere Stimme und unser Körper unterschiedliche Signale. Achte doch auf den Leinenspaziergängen mal ganz besonders darauf, welche Auswirkungen Deine Körpersprache hat. Wenn Du möchtest, dass Dein Hund aufschließt, drehe Dich bereits in die Richtung, in die Du weitergehen willst beim Warten. Wenn Du ihm noch Zeit geben möchtest, stehe ein wenig abgewandt, aber noch nicht in die weitere Richtung gewandt in entspannter Körperhaltung. 

An- und Ableinen gelassen meistern

Ich kündige meinen Hunden an, wenn ich sie an- oder ableine. Das bedeutet, dass ich ihnen Bescheid gebe, ehe ich mich zu ihnen herunterbeuge, um die Karabiner zu lösen. Sie brauchen nicht sitzen oder innehalten. Und damit sie nicht in beiden Fällen danach kurz bei mir verweilen und wir uns sortieren können, haben wir diese Aktionen kurzerhand mit kleinen Belohnungen bei mir verknüpft. So habe ich keine Hunde, die nach dem Ableinen sofort losschießen wie ein Pfeil aus dem Flitzebogen. Nur damit ich eine Sekunde später feststelle, dass ein Radfahrer um die Ecke kam. Und das Anleinen ist direkt mit schöner Interaktion verknüpft. 

Action, Spiel und Spaß

Auch an der Leine gibt es bei uns eine Menge Spaß. Schnüffel- und Fangspiele, kleine Rennspiele und Suchen sind an der Leine einfach zu gestalten und sorgen für Abwechslung. Auch Tricks und Signale für den Alltag lassen sich an der Leine super trainieren. Unsere Herausforderung: Ich möchte, dass alle Signale stets an lockerer Leine trainiert werden, der Karabiner also herunterhängt. So erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass sie auch im Freilauf klappen. Die Leinenspannung wird nicht Teil des Signals. Je länger die Leine, desto mehr Möglichkeiten hast Du für die Beschäftigung und auch tolle Werkzeuge wie die „Verlorensuche auf der Rückspur“ lassen sich an der Leine aufbauen. Doch auch an kurzer Leine kann man eine Menge Spaß haben, Zerrspiele lassen sich beispielsweise auch auf engem Raum machen. 

Übungen für Geist und Körper

Laufen an der Leine ist der ideale Moment, um Kletterübungen an Baumstämmen und Stümpfen zu machen, Leckerchenbäume zu bestücken oder das Laufen von Bögen zu üben. Auch das Pendeln, das in kleineren Bögen voran laufen, kannst Du hier super trainieren. Das fordert nicht nur den Kopf, sondern macht den Körper müde und geschmeidig. Nutze doch diese Aufgaben für ein Warm-up oder Cool-down am Anfang und Ende des Spazierganges. Je besser Dein Hund aufgewärmt ist, desto enger darfst Du die Bögen gehen. 

Jedes Training beginnt an der Leine

Die Fälle, in denen ich mit meinen Kunden zunächst ohne Leine gearbeitet habe, lassen sich schnell aufzählen. Meistens beginnt jedes Training an der Leine. Warum also nicht einen Teil der Zeit an der Leine nutzen, um Deine Signale aufzufrischen? Ob Rückruf, Umorientierungssignal oder ein schnelles Sitzen aus dem Gehen – ganz egal. Alle Trainings, die Spaß machen und dem Hund Belohnungen bringen, sind erlaubt. Denke aber an ausreichende Pausen und Gelegenheiten die Umwelt zu erkunden. 

Strecken mit Bedacht wählen 

Sicher gibt es auch bei Deinem Hund Orte, an denen er mit Freilauf rechnet und andere, an denen er davon ausgeht, dass er an der Leine bleibt. Auch wenn Dein Hund oft und viel in den Freilauf darf: Behalte Dir stets 1-3 Strecken oder Streckenabschnitte, an denen immer die Leine angesagt ist. Sollte Dein Hund aus irgendeinem Grund mal nicht freilaufen dürfen, so sind diese Strecken Deine Rettung. Sie schützen davor, dass Dein Hund über die plötzliche Veränderung frustriert ist. Wir haben als Leinenstrecken bewusst sogenannte „Pippimeilen“ ausgewählt. Hier haben unsere Hunde vor allem ein Interesse: Schnüffeln! Das geht auch an kürzerer Leine und in Slow Motion gut! 

Baue Pausen und Abwechslung ein

Gerade wenn Dein Hund noch nicht gut an lockerer Leine laufen kann, baue Pausen ein. Idealerweise darf er in diesen zumindest teilweise frei laufen und so sein Tempo bestimmen. Wechsle die Freilaufpausen mit „Steh- und Erkundungspausen“ ab. Wähle eine spannende Stelle und verweile dort. Lasse Deinen Hund in Ruhe den Leinenradius erkunden. Wenn er sich zunächst damit schwertut, weil er es kennt, dass Du immer zackig unterwegs bist, streue ihm zwischendrin etwas Futter zur Suche. Du kannst dies immer an denselben Orten tun. Es ist immer wieder bewundernswert, welche Auswirkungen dies auf das Erregungslevel unserer Hunde hat. Du wirst merken, wie sehr es Deinen Hund herunterfährt. 

Trainiere die Leinenführigkeit immer wieder

Kein Hund wird mit einer Leine am Rücken geboren! Im Gegenteil – Bewegungseinschränkung ist in der Regel unangenehm. Denk daran, wie gern Du wartest oder im Stau stehst. Eine mangelnde Leinenführigkeit wird schnell zum Grund für Stress, Frustration und Auslöser von unerwünschtem Verhalten auf beiden Seiten. Investiere daher regelmäßig Zeit und Energie in das Laufen an der Leine. Trainiere bei unterschiedlicher Erregung, in unterschiedlichen Situationen und Tempi.

Wenn Du mehr zum Thema „Erregung & Entspannung“ wissen willst, schaue Dir doch mein Webinar an. Es bietet eine Menge Input für Deine Trainingsgestaltung. 

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Unser 6-Monats-Coaching bei Anne…

Unser 6-Monats-Coaching bei Anne…

In diesem Feedback berichten Grit und Lani Dir von ihrem Weg. Ein Weg voller Steine und Herausforderungen, aber auch voller Mut und Umsetzungswillen. Die Begleitung dieses Teams ist etwas ganz besonderes für mich und ich freue mich, dass ich beide noch eine Weile mit neuen Herausforderungen im Intensivlehrgang begleiten darf. Mich hat dieses Feedback unglaublich gerührt und ich freue mich, dass ich es veröffentlichen darf.

Unser 6-Monats-Coaching bei Anne…

… starteten wir unter großem emotionalen Druck. Ich wusste nicht mehr weiter und befand mich an einem Punkt purer Verzweiflung und Hilflosigkeit. Ich glaubte, meinem Hund Lani (zu der Zeit keine 1,5 Jahre alt) niemals das Zuhause bieten zu können, das er brauchte.

Lani litt unter starkem Stress. Er zeigte mir sehr oft am Tag, womit er seine liebe Not hatte: Menschen, Geräusche, fremde Objekte und Orte, Licht – und mit dem Alleinsein. Seine Probleme brachte er lautstark zum Ausdruck. Alles war für ihn noch schlimmer im Dunkeln. Und ich wusste nicht, wie ich ihm noch helfen sollte. Ich konnte ihn nicht vor allem bewahren. Mir war klar, dass ich dringend seinen Stress reduzieren musste. Nur wie noch? Versucht hatte ich schon einiges, aber der durchschlagende Erfolg blieb aus.

Unsere ersten Schritte

Ich schätze, in der ersten Zeit des Coachings bestand Annes Hauptaufgabe darin, mir Mut zu machen und Zuversicht zu schenken – michzu stabilisieren. Wie mein Hund, so befand auch ich mich nur noch selten im denkenden Bereich meines Gehirns. Anne hat mich aufgefangen, und die Termine mit ihr taten mir unendlich gut. Mit klaren Aufgaben und Anleitungen holte sie mich aus meiner Starre und brachte mich wieder ins aktive Handeln.

Anne überlegte mit mir gemeinsam, welche Management-Maßnahmen ich noch ergreifen könnte. Spaziergänge führten öfter in menschenleere Gegenden, und im Dunkeln fanden sie irgendwann ein Ende. Räumlich strukturierte ich gehörig um.

Obwohl wir – für mich so gefühlt – an allen Baustellen gleichzeitig arbeiteten, verzettelte Anne sich nie. Sie war strukturiert, klar und zielorientiert. Und auch in mir ordnete sich nach und nach das Chaos. Listen, Protokolle und Pläne verschafften mir zunehmend Klarheit. Wo diese mir dennoch fehlte, unterstütze Anne mich nach Kräften. Neue Signale wurden aufgebaut, alte Signale haben wir aufgefrischt und „aufgepimpt“, sodass sie auch bei großem Stress abrufbar wurden. Und ich bekam viele wertvolle „Randnotizen“ und Impulse, die mich im Training mit Lani sehr voranbrachten.

Training ist ein Lernprozess

Gerade bei der Arbeit an Auslösern folgte ich anfangs einem recht starren Muster: „Wenn Aktion A, dann Reaktion B.“ Mit der Zeit wurde ich schneller, dann sicherer und schließlich auch flexibler. In der Reflexion erkenne ich, dass wir beide, Lani und ich, diesen Prozess durchlaufen sind bzw. uns noch immer mitten in diesem Prozess befinden. Es gibt für uns beide nicht mehr nur eine Strategie, mit Auslösern umzugehen.  Wir werden in Zukunft sicher noch weitere Strategien erproben, verfeinern und festigen.

Mit dem Ende des Coaching ist Lanis und mein Lernprozess nicht abgeschlossen. Es ist heute nicht alles gut; das wird es vielleicht nie ganz sein. Ich bin darauf eingestellt, dass Lani immer ein besonderer Hund sein wird, der situativ meine Unterstützung benötigt. Anne hat mir an die Hand gegeben, was ich brauche, um das tun zu können.
Bis hierhin hat sich aber bereits eine ganze Menge getan: Wo ich vor einem halben Jahr noch einen hysterisch schreienden Hund in der Leine hängen hatte, stehen wir heute beieinander, und Lani kann sich in den allermeisten Fällen relativ ruhig anschauen, was um ihn herum geschieht. Oft fällt ihm selber ein, was er tun kann, um sich besser zu fühlen und setzt das um. Immer leichter fällt es ihm, an Auslösern vorbeizugehen. Wenn er doch noch einmal auslöst, was immer seltener vorkommt, dann später, kürzer und deutlich weniger intensiv. Er beruhigt sich viel schneller. Manchmal fällt ihm sogar noch beim Bellen eine alternative Strategie ein.
Besonders toll ist, wenn er sich um Menschen oder Dinge, die ihm vor 6 Monaten noch große Schwierigkeiten bereiteten, gar nicht mehr schert oder sie mutig erkundet. Was für viele Hundebesitzer das Normalste der Welt ist, bereitet mir tiefe Gefühle der Rührung, Freude und Dankbarkeit.

Ich habe mich verändert

Ich (Das ist die, die kürzlich noch vor lauter Anspannung selber auch ganz starr war und schrill gemarkert hat, um die Nanosekunde vorm Auslösen einzufangen) erkenne Lanis Zeichen frühzeitig und somit auch meistens rechtzeitig, wann er meine Unterstützung benötigt. Ich atme gleichmäßig (manchmal singe ich dafür), lobe ruhig, setze unterschiedliche Markersignale ein und bin insgesamt viel gelassener geworden. Und ich darf meinem Hund immer mehr zutrauen. Immer öfter bin ich zuversichtlich: Er bewältigt diese Situation ohne meine aktive Hilfe!

Nicht alle Tage sind gleich, und das letzte halbe Jahr verlief nicht linear. Es war nicht von kontinuierlichen Verbesserungen durchzogen. Mir half zu verstehen, dass alles seine Zeit braucht, und dass Lernen in Kurven verläuft. Und umzulernen dauert länger als neu zu lernen.

In neuen Situationen weiß ich deutlich schneller, was zu tun ist, um Lani zu helfen. Reagiert er ungewöhnlich, gehe ich in Gedanken die letzten Tage durch und überlege, ob er mehr Stress als sonst hatte. Oder ich? Schmerzen muss ich bei ihm ebenfalls mitbedenken.  Und neuerdings auch läufige Hündinnen 😉

Was das Allein- bzw. Von-mir-getrennt-Sein betrifft: Lani weiß das Alleinsein immer häufiger zu schätzen; er zieht sich selber aktiv zurück und findet Ruhe und Entspannung unabhängig von mir in seiner Wohlfühlzone. Das ist ein großer Erfolg, der uns beiden das Leben deutlich leichter macht.

Wir haben eine schwere und anstrengende Zeit hinter uns. Und auch wenn heute noch nicht alle Tage alles eitel Sonnenschein ist, haben wir gemeinsam viel Spaß. Sogar das Training an Auslösern bereitet zunehmend Freude, und so werden diese weniger und weniger. Leichtigkeit hat Einzug in unser Leben gehalten. Und ein großes Stück Gelassenheit.

Danke Anne!

Liebe Anne, dir möchte ich sagen, dass ich mir niemand anderes hätte erträumen können, der uns auf diesem Weg begleitet. Du warst das Beste, was uns passieren konnte.

Lani bleibt bei mir, und inzwischen denke ich, er hat bei mir doch ein ganz passables Zuhause gefunden.

Ich durfte unwahrscheinlich viel von dir und durch dich lernen; viel mehr, als ich es in diese paar Zeilen quetschen kann. Ich hätte bestimmt noch mehr lernen können, wenn du nicht so vieles hättest doppelt und dreifach ansprechen müssen. Ich stand manchmal ordentlich auf der Leitung.

Die Protokolle habe ich zeitweise gehasst. Aber ich habe sie sehr schätzen gelernt, und ich führe sie weiter.

Nun reisen wir ohne dich weiter, und ich bin sehr optimistisch, dass wir das gut hinbekommen. Danke, dass du mit uns die Koffer gepackt hast!

Als ich heute mit Lani unterwegs war, dachte ich: „Wenn Anne uns jetzt sehen würde…!“ Ich bin mächtig stolz auf Lani, und ich denke, du wärst es auch, wenn du ihn sehen würdest.

 


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So führst Du ein wertschätzendes und effektives Erstgespräch mit Deinem Kunden

So führst Du ein wertschätzendes und effektives Erstgespräch mit Deinem Kunden

Unterwegs auf meinen Reisen als Referentin bewege ich mich häufig durch Hotels. Bin ich aus anderen Gründen auf Reisen, liebe ich das geschäftige Treiben in Frühstücksräumen und ausgiebige Hotelfrühstücks. Die Seminartage verlangen allerdings viel an Energie und Aufmerksamkeit, und auch wenn die Zusammenarbeit mit Menschen mir Spaß macht, suche ich außerhalb der Seminarzeiten lieber stille Orte auf, um Energie zu tanken – und lasse das Frühstücksbuffett links liegen.

Alleine unterwegs

Dann suche ich mir ein gemütliches Ecken, schnappe mir ein Buch oder ein Notizbuch, Zettel und Stift und sortiere meine Gedanken. Eingehüllt in diese Beschäftigung kann ich hervorragend meine Gedanken und den Blick schweifen lassen.
Da sitze ich nun und beobachte die Spezies Mensch in allen Facetten. An kaum einem anderen Ort trifft man so viele verschiedene Menschen wie im Hotel. Es wird geschlemmt, gelacht, vor sich hin geträumt, geplant und gewitzelt. Eine wilde Mischung aus Humor, Gelassenheit und einem gewissen Anteil an Morgenmuffeln. Es ist überall das Gleiche. Es gibt die in den Kaffeebecher-Starrer, die Geniesser, die Umhergucker und die Redseligen. Während ich also heute früh in dieser Hipsterlobby mit gutem Bio-Frühstück den Blick schweifen lasse, normziniert und von wem ich mich abgestoßen fühle, und ich versuche, meinen Emotionen auf den Grund zu gehen.

Mit wem wir es zu tun haben

Als Trainerin für Menschen mit Hund und Pferd, und auch als Coach für Menschen im Tierberuf, habe ich mit vielen verschiedenen Menschen zu tun.. Sie haben jeder ihr berühmtes Päckchen zu tragen und natürlich lösen sie auch in mir unterschiedliche Reaktionen aus. Zu hinterfragen, weshalb ein Wunschkunde ein Wunschkunde ist, ist gar nicht so leicht. Was jedoch noch viel schwieriger erscheint, ist sich mit Menschen gezielt auseinanderzusetzen, sie zu akzeptieren, wie sie sind, das von uns erwünschte Verhalten zu verstärken und sie in Bezug auf unsere Aufgaben anzuleiten und zu lenken.

Was ich am Anfang falsch gemacht habe

Ich habe als Trainerin in diesem Bereich einige Fehler gemacht, dadurch Kunden verloren und die Chance verpasst, Mensch und Tier wirklich zu helfen. Die Erkenntnisse trafen mich irgendwann hart. Trotz einer fundierten und guten Ausbildung in Sachen Hund, Pferd und auch Mensch schaffte ich es nicht, mich wirklich auf mein Gegenüber einzulassen.
Mein Fachwissen über Tiere, das Bedürfnis ihnen gut und vor allem rasch zu helfen, stand mir im Weg. Ich hatte nicht verinnerlicht, dass Training und Veränderung nur über den Tierhalter gehen. Wir brauchen das Vertrauen, die Akzeptanz und das Verständnis für unser Tun von diesen Menschen. Dies kommt nicht von alleine, sondern basiert auf einigen Regeln. Mit den folgenden sechs Spielregeln, kannst Du Deine Kundengespräche strukturieren und zu mehr Erfolg und Wohlbefinden auf beiden Seiten führen.

Höre dem Tierhalter zu – wirklich und vollumfänglich

Worte sind eine Möglichkeit sich auszudrücken, Gefühle und Wünsche zu transportieren. Dein Kunde hat einen Wunsch, dies ist der Grund dafür, dass er Dich um Hilfe bittet. Lass Deinen Kunden seinen Wunsch schildern und sorge dafür, dass seine Worte sich gut bei Dir einprägen. Welche Begriffe verwendet er? Was „muss“, was „will“ und was „möchte“ er? Diese Wörter spiegeln häufig seine Bedürfnisse wieder. Wenn Dein Kunde meint, dass er etwas tun muss, so höre sehr gut zu. Möchte Dein Kunde das auch oder ist er nur der Meinung, dass es sich so gehört, aber es entspricht gar nicht seinem Naturell.

Lenke die Gespräche

Ja, wir hören zu, wir greifen auf und wir sammeln Informationen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir uns eine Stunde längst Vergangenes anhören, bevor wir auf den Status Quo kommen. Auch wenn Dein Kunde den Ballast mal loswerden will, vielleicht wäre das bei der besten Freundin besser aufgehoben? Stelle Fragen, um immer wieder zum Kern zurück zu kommen und die für Dich wesentlichen Informationen herauszuholen. Das schafft Vertrauen. Du weißt, warum Du da bist, Du hast einen Plan, Du möchtest Deinen Kunden an die Hand nehmen – nicht ihm das Taschentuch reichen und ihn mitleidig angucken.

Zeige, dass Du etwas davon verstehst

Dein Kunde möchte wissen, dass er bei Dir richtig ist. Dafür brauchst Du Dich nicht verstellen und auch nicht Dein gesamtes Wissen gleich zu Beginn auffahren. Durch gezielte Rückfragen zur Situation, kleine Hinweise am Rande und vielleicht auch bereits gemachte Erfahrungen und Beispiele, kannst Du ihm vermitteln, dass Du ihn verstehst und ihm zeigen, dass er bei Dir richtig ist. Denke jedoch daran, dass es hier um Deinen Kunden und nicht um Deine Erfolgsstory geht – weniger ist mehr. Setze Dein Wissen und Deine Erfahrung gezielt und dosiert ein. Es ist im Übrigen für die meisten Kunden überhaupt kein Problem, wenn Du ihnen mitteilst, dass Du Dir im Zweifel Unterstützung von Kollegen einholst oder dass Du das eine oder andere nachschlagen musst.

Akzeptiere, warum Du da bist

Fasse in einigen wenigen Sätzen zusammen, welche Problemstellung Du bei Deinem Kunden herausgehört hast und zeige ihm damit erneut, dass Du ihn verstanden hast. Achte dabei darauf, dass es um die Punkte geht, die ihm wichtig sind. Auch wenn Du einen anderen Bedarf, andere Ursachen und Symptome siehst. Fange erst einmal mit dem an, was für Deinen Kunden wichtig ist. Hier wirst Du die größte Bereitschaft zu Veränderung haben, kannst Vertrauen und Erfolge aufbauen und im späteren Verlauf in kleinen Schritten weitere Themen einfliessen lassen. Wenn Du jetzt mit der Tür ins Haus fällst, überforderst Du den Menschen vielleicht und dann erreichst Du weniger für alle Beteiligten.

Schenke einen Ausblick auf die Möglichkeiten

Teile ihm dann mit, wie es nun mit Dir weitergehen kann und wird. Stelle in Aussicht, was erreicht werden kann. Du darfst auch hier gerne ehrlich sein und die von Dir gesehenen weiteren Punkte vorsichtig einfließen lassen. Bei mir haben sich Formulierungen bewährt, o ich dem Kunden ganz konkret sage, woran wir arbeiten werden, dass es aber sein kann, dass wir im Laufe der Zusammenarbeit andere Themen angehen müssen, weil diese erfahrungsgemäß zusammenhängen. So wundert sich Dein Kunde nicht, wenn Du später darauf zurückkommst und gleichzeitig hast Du seinen Blick und seine Wahrnehmung bereits in die Richtung gelenkt.

Schaffe Verbindlichkeit

Eine Zusammenarbeit bedeutet Aufgaben und Verpflichtungen für beide Seiten. Welche Ziele hast Du in der Zusammenarbeit, welche Dein Kunde und welche Voraussetzungen sind notwendig, damit Ihr gemeinsam diese Ziele erreicht? Formuliere dies, lasse Deinen Kunden seine Ziele benennen und stimmt Euch gegenseitig zu. Das schafft eine solide Basis. Achte darauf, dass Ihr dies auch schriftlich festhaltet. Für mich ist diese Zielvereinbarung die Grundlage zum Erstellen eines passenden Trainingspaketes.

Lege los!

Wenn Du Dir einen trainingsfreudigen Kunden wünschst, dann lege noch im ersten Termin los und gebe Deinem Kunden noch eine kleine Einleitung und eine kleine Aufgabe. Baue z.B. das Markersignal auf und lasse Deinen Kunden das Markersignal zum Einfangen von erwünschtem Verhalten zu nutzen. Natürlich sind auch alle anderen Aufgaben willkommen, auch Beobachtungsaufgaben sind wunderbare Einstiegsübungen. Es sollte etwas kleines, sinnvolles sein und Deinem Kunden damit das Wissen geben, dass Ihr wirklich praktisch arbeiten werdet und auch er Aufgaben hat.

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Meine vierbeinigen Begleiter

Meine vierbeinigen Begleiter

Leben mit Tieren bedeutet für mich, dass ich Verantwortung übernehme. Die Verantwortung, dass es meinen Weggefährten so gut wie möglich geht, ich Kompromisse mache zwischen meinen und ihren Bedürfnissen. Es ist mir bewusst, dass ich mir diesen Weg ausgesucht habe und nicht meine Tiere, ich bringe sie Tag für Tag in Situationen, die sie vermutlich nie aufgesucht hätten, es ist daher meine Aufgabe ihnen diesen Weg so angenehm wie möglich zu machen und sie durch den Alltag zu geleiten und ihre Wünsche zu berücksichtigen.

 

CASSIE – THE BRAIN

Kennst Du die von Steven Spielberg entwickelte Zeichentrickserie „The Pinky & the Brain“? Nicht? Macht nichts. Jetzt lernst Du Cassie kennen: Man unterstellt ihr, dass sie, wie die Ratte Brain aus der Serie, morgen versuchen wird die Weltherrschaft an sich zu reißen. Cassie begleitet mich seit 2004. Sie ist die Abgabe einer überforderten jungen Frau, welche sich gedankenlos zwei Hauskatzen zulegte, versuchte ihnen gerecht zu werden, dies aber nicht konnte. So zogen Cassie & Felix (†2013) bei mir ein. Cassie ist eine alte zwischen charmant & zickig pendelnde Dame, die eindeutig beschlossen hat, dass sie zu mir gehört. Sie fordert, manchmal auch lautstark, was sie möchte, gibt genaue Informationen was sie nicht möchte und wäre zufriedener, wenn es außer mir und ihr maximal noch meinen Partner in ihrem Leben gäbe. Das Los der „Mehrtierhaltung“ schmeckt ihr nur mäßig und so bekommt sie tägliche Qualitätszeit mit Sonderrechten nur mit mir. Cassie wirkt stets besonnen, hält ihr Umfeld im Blick und in Schach und verteidigt Sonnenplätze erbittert gegen alle anderen.

 

PILAR – DIE JÄGERIN

In 2013 nahmen wir Pilar als Pflegekatze zusammen mit vier kleinen Katern auf. Pilar war die kratzbürstigste, sie wollte sich nicht anfassen lassen. Ein Nabelbruch machte sie zudem optisch weniger attraktiv als die anderen. Die Kätzchen sollten paarweise vermittelt werden – die logische Konsequenz für uns: Pilar bleibt! Pilar ist wunderbar, sie ist eigenständig und geht gerne ihre Wege. Sie ist gefräßig und schmusig, frech und lebhaft. Sie spielt mit Minnie, tanzt Cassie auf der Nase rum und wird zur Furie wenn sie Hunger hat. Pilar liebt ihre Beschäftigungsspiele, trägt Bälle durch die Gegend und tanzt allen auf der Nase rum, wenn wir bei schlechtem Wetter nicht für ausreichend Beschäftigung sorgen. Bei gutem Wetter ist sie fast immer draußen, döst in der Sonne oder geht jagen – sehr zu ihrem Leidwesen so ausstaffiert, dass das Anschleichen an Vögel nahezu unmöglich ist und nicht in den frühen Morgenstunden.

 

NAYELI – DER HERZENSHUND

Als ich Nayeli das erste Mal sah, wusste ich, dass ich zum sogenannten Pflegestellenversager würde. Mein Freund nicht. Für ihn stand fest, dass er keinen zweiten eigenen Hund wollte. Unsere Golden Retriever Hündin Maggie (†2013), sowie die wechselnden Pflegehunde aus dem Tierschutz langten ihm. Dennoch blieb Nayeli. Nayeli ist ein Mix aus Maremmano und vermutlich Pastore Fonnese. Sie stammt von einem sardischen Schäfer und zog 2012 etwa einjährig bei uns ein. Ihr erstes Lebensjahr ist sie den klassischen Weg eines Herdenschützers gegangen und hat draußen in der Einsamkeit gelebt. Nayeli schätzt die meisten Artgenossen nicht, war es doch ihre Aufgabe Fremde und Gefahren für ihren Bereich in die Flucht zu schlagen. Sie gehört in die Kategorie der Hunde die mit den Etiketten stur, schwer motivierbar, schwer zu erziehen etc. beklebt werden. Für uns ist Nayeli vor allem ein Familienmitglied, ein herausforderndes – ganz ohne Frage, denn das Leben in einem relativ dicht besiedelten wie dem unseren bedarf für Nayeli viel Unterstützung. Durch sie lernen wir viel über Motivationen und Bedürfnisse, Angst- und Aggressionsverhalten.

 

MINNIE – DIE KRÖTE

Minnie ist Ende 2012 bei uns eingezogen, ebenfalls als Pflegehund. Minnie hatte große Ängste vor Menschen, Geräuschen und allerlei anderem in der Umwelt. Ihre Strategie um mit diesen Ängsten besser klar zu kommen sind eindeutig flüchten oder jagen. Minnie hat uns mit ihren Ängsten viele Aufgaben gestellt. Lange hat es gedauert ehe wir unter der Angst und dem Angstverhalten mehr und mehr andere Emotionen und Eigenschaften sehen konnten. Heute ist Minnie Zuhause eine fröhliche und lustige Kröte, die ihre Spielsachen durch die Gegend schleppt, spielt und kuschelt. Fremde Menschen, bestimmte Geräusche und viele nicht alltäglich auftretende Umweltreize lösen noch immer schnell Angstverhalten aus, aber sie macht Fortschritte. Und das obwohl hier zu Beginn schnell die Etiketten „Deprivation“ & „Angsthund“ angeheftet wurden. Minnie ist für mich der lebende Beweis: Egal, wie stark die Angst ist, Training, Alltagsanpassungen, medizinische Untersuchungen und Geduld zahlen sich aus – kein Lebewesen hat es verdient in seiner Angst gefangen gehalten zu werden! Und glaube mir, der Weg lohnt sich! Nachdem Minnie nun deutlich lockerer durch die Welt flitzt, stehen jetzt die nächsten Aufgaben vor der Tür: Das Training am Jagdverhalten – ich freue mich darauf!

 

JUMBO – DER OPI († 26.02.2017)

Er begleitet mich am längsten von allen. 1993 lernte ich ihn kennen und durfte ihn als Reitbeteiligung begleiten, 1995 wurde er die Erfüllung meines Traumes „mein Pferd“. Gute 850kg geballte Muskelkraft im damals besten Alter von 8 Jahren. Er hat mir beigebracht was „Druck erzeugt Gegendruck“ bedeutet. Ihm habe ich am meisten zu verdanken. Er hat mich gelehrt, dass eine Beziehung aus gegenseitiger Achtung, Respekt und Fürsorglichkeit besteht. Er hat mich durch unzählige Höhen & Tiefen begleitet, für mich und unter mir gelitten und mir nichts dauerhaft übelgenommen. Er ist das Sinnbild des „Charakterpferdes“ – eigensinnig, gewitzt, liebenswürdig. Ich hoffe, dass er mich noch viele Jahre begleitet, in denen ich ihm für alles danken kann und es besser machen kann, als ich es einst, aus Unwissenheit und Unreife, machte. Und da mir bewusst ist, dass er, der 1987 geboren wurde, nicht mehr allzu lange bei uns bleiben kann, genieße ich jeden Moment mit ihm, versuche so viele seiner Bedürfnisse wir möglich zu erfüllen und dabei stets ein Auge auf ihn zu haben, ob er noch bleiben kann oder, ob dies nur meine Angst vor der eines Tages kommenden Trennung ist…

Jumbo hat uns am 26.02.2017 verlassen. Im Alter von 30 Jahren haben wir ihn gehen lassen müssen.
Mach’s gut alter Freund – wir vermissen Dich!

 

LOESKE – DAS LUISCHEN

Loeskelien um genau zu sein. Das Friesenmädchen – die Erfüllung eines Traumes, unser einziges Tier von einem Züchter. Loeske zog 2008 bei mir ein. Ihr Werdegang bis hierhin: 2003 geboren, 2006/2007 einige Monate aus den Händen der Züchter in einen externen Beritt, danach gedeckt und ein Fohlen bekommen. Ich lernte sie als hochtragende Stute kennen und wir freundeten uns ein wenig an, Loeske zog zu uns. Eigentlich doch auch als Reitpferd gedacht, immerhin wurde der Opi langsam alt und hin und wieder wollte ich schon in den Sattel. Meine ersten Reitversuche scheiterten kläglich, Loeske geriet in Panik, raste, stieg, buckelte. Kurz darauf erhielten die Züchter Nachricht, dass es bei der Schwester ähnlich aussah. Beide waren im selben Beritt. Mutmaßen können wir viel, wissen tun wir nichts. Loeske blieb. Sie war mir schon viel zu sehr ans Herz gewachsen. Also eben Arbeiten vom Boden aus, Vertrauensaufbau, Muskelaufbau und, und, und. Wir haben uns Zeit gelassen, Reiten wurde für mich unwichtiger. Irgendwann folgte die Diagnose „Arthrose in den Vorderfußwurzelgelenken“ – Reiten wurde noch unwichtiger. Aber was soll es – wir sind zu einem eingespielten Team geworden, wir beschäftigen uns anderweitig und ganz ehrlich: Reiten ist toll, aber ein glückliches Zusammenleben ist viel wichtiger und schöner! Loeske ist schlau, eigensinnig, vorwitzig, manchmal ein wenig rüpelig und oft sehr ungeduldig und genau diese Mischung macht sie zu einer tollen Lehrerin und Gefährtin für mich.

Loeske und ich durften zu dem Webinar „Targets“ von und mit Dr. Ute Blaschke-Berthold von CumCane® einen Beitrag leisten. Das Webinar ist nicht nur für Tierhalter & Tiertrainer eine tolle Gelegenheit sich mit Training und Targets zu beschäftigen.

 

SMILLA – DAS SCHIMMELCHEN

Smilla zog 2014 bei uns ein. Sie ist eine sogenannte „Sicherstellung“ eines Veterinäramtes. Glaube mir, die Sicherstellung von Pferden ist teuer und unbequem, sie ist nichts, was ohne Grund entsteht. Kein Wunder also, dass Smilla Befindlichkeiten mit Menschen, Gegenständen und Geräuschen hat, auch wenn wir nicht genau wissen, was ihr widerfahren ist, haben wir gewisse Ahnungen. Allerdings ist die exakte Geschichte ja eigentlich auch irrelevant, leben müssen wir mit Smillas Verhalten im Hier und Jetzt. Wir arbeiten mit Smilla um das Handling für alle angenehmer zu machen und freuen uns über jeden Fortschritt, den sie zeigt. Jedes Neugierverhalten, jede Unmutsäußerung und selbst dann, wenn sie „ungezogen“ ist, erzeugt es Freude, weil sie sich traut ihre Meinung kund zu tun.

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Klassische Konditionierung – Die Macht der Vorhersage

Klassische Konditionierung – Die Macht der Vorhersage

Erinnerst Du Dich noch an den Pawlowschen Hund, den Hund, welcher anfing zu sabbern nachdem er eine Glocke hörte? Sicher hast Du im Biologieun- terricht von ihm gehört. Lass uns gemeinsam unter die Lupe nehmen, warum der Hund dies tat und was das für unseren Umgang mit unseren Hunden bedeutet.

Nur noch einmal zur Erinnerung:

Im Beispiel des Pawlowschen Hundes wurde eine Glocke geläutet und dem Hund dann Essen gegeben. Das Essen hat automatisch Speichelfluss zur Folge. Nach einigen Wiederholungen reichte das Läuten aus und der Hund begann zu sabbern. Es heißt im Übrigen so, weil der For- scher, welches das Experiment leitete, der Russe Iwan Petrowitsch Pawlow war. Er legt mit dieser Entdeckung einen wichtigen Grundstein für unser Wissen zu Lernverhalten.

Definition:

Lernen bedeutet, dass ein Individuum sich an die Umwelt anpasst um zu überleben und sich erfolgreich fortzupflanzen.

Dies kann nur geschehen, wenn das Individuum eine Möglichkeit hat zu erkennen, wenn im nächsten Moment etwas Bedeutendes wahrscheinlich ist und dadurch lernt seine Umwelt einzuschätzen. Die Klassische Konditionierung ist eine Lernform und Trainingstechnik, welche genau dies ermöglicht. Im Übrigen ist diese Lernform nicht auf unsere Hunde beschränkt, auch unsere anderen Tiere und wir selber lernen auf diesem Wege – gewollt oder ungewollt.

Klassische Konditionierung ist eine Form des assoziativen Lernens. Assoziativ bedeutet, dass Reize miteinander verbunden werden.

Reize, auch Stimuli genannt, können Geräusche, wie z.B. unsere Signale, Licht, Berührungen und vieles mehr sein. Kurzum, alles was wahrgenommen werden kann. Ein Reiz kann angeboren eine Bedeutung haben und dadurch eine Reaktion auslösen. Dies sind die unkonditionierten Reize. Ihre Bedeutung muss nicht zunächst erlernt werden. Zu den unkonditionierten Reizen gehören z.B. plötzliche, laut auftretende Geräusche, Wärme und Kälte. Und es gibt Reize, welche gegebenenfalls zunächst, keine Bedeutung haben. Erhalten diese eine Bedeutung spricht man von konditionierten Reizen. Klassische Konditionierung gibt einem, bisher unbedeutenden Reiz, eine Bedeutung in dem er mit einem bedeutenden Reiz verknüpft wird und in Zukunft alleine die Reaktion des bedeutenden Reizes auslöst.

Kennen Sie diese Situation?

Aus dem Augenwinkel siehst Du, dass eine Tür schnell zufliegt und noch ehe der Knall ertönt hast Du bereits den Kopf eingezogen, die Arme hochgerissen, vielleicht die Hände an Ihre Ohren gelegt. Das hast du via Klassischer Konditionierung gelernt! Die zufliegende Tür war einst ein unbedeutender Reiz, der Knall ein unkonditionierter Reiz, welcher reflexiv die Schreckreaktion ausgelöst hat. Jetzt reicht es, dass Du die Tür zufliegen siehst, Du greifst vorweg und rechnest mit dem Knall.

Zeitfenster für eine Ankündigung

Zeitfenster für eine Ankündigung. Abb. A. Bucher

Oder ein schöneres Beispiel: Du öffnest den Kühlschrank und Deine Tiere machen sich allesamt auf die Socken zu Dir. Ahnst Du es. Richtig! Das Geräusch der Kühlschranktür – einst ein unbedeutender Reiz – wurde mit dem bedeutendem Reiz Essen verbunden. Die Kühlschranktür regt in Deinem Hund – und bestimmt auch in Dir – die Erwartung von Nahrung aus.

Um Verknüpfungen dieser möglichst rasch und nachhaltig herzustellen, ist die Einhaltung von Regeln notwendig.

Beginnen wir mit etwas simplen, aber absolut notwendigem. Die Reize müssen vom Lernenden wahrgenommen werden. Das bedeutet, dass sie sich von der Umwelt abheben und in seinem Sinnesspektrum wahrnehmbar sein müssen. Je langweiliger die Umwelt und die Situation, desto einfacher ist dies. Je aufregender, spannender, anstrengender die Situation, desto schwieriger ist es – desto wichtiger muss also der zweite Reiz sein. Mach Dir dies bewusst.

Es bringt nichts bei Gegenwind zu flüstern, einem blinden Hund zu winken oder einen tauben Hund zu rufen.

Um etwas anzukündigen muss der unbedeutende Reiz zuerst erfolgen, danach folgt der bedeutende Reiz. Idealerweise liegen zwischen den beiden Reizen einige wenige Millisekunden bis zu wenigen Sekunden. Vielleicht kennst Du diese Anleitung bereits vom Aufbau Deines Markersignals, z.B. Clicker oder Markerwort und Dir kommt dies nun bekannt vor?

Richtig, denn dieser Signaltyp wird via Klassischer Konditionierung aufgebaut. Der unbedeutende Reiz (Markersignal) wird mit einem bedeutenden Reiz (Belohnung) verknüpft. Ein anderes Beispiel ist das konditionierte Entspannungswort. Ein bisher unbedeutendes Wortsignal wird mit anschließender Entspannung verknüpft.

dealerweise liegt zwischem dem „Click“ und der Gabe der Belohnung ungefähr ein Atemzug

Idealerweise liegt zwischem dem „Click“ und der Gabe der Belohnung ungefähr ein Atemzug. Abb. A. Bucher

Treten mehrere Reize zeitgleich auf, so spricht man von einer Überschattung.
Die Assoziation der Reize wird dadurch schwerer oder ist ggf. sogar nicht möglich. Eine beliebte Überschattung im Hundetraining ist der Griff in die Leckerchentasche, parallel zum Markersignal. Der Hund lernt das Reizpaket (Hand in die Tasche +Markersignal) kennen und verknüpft dieses mit der Belohnung. Tritt später nur eines auf, so ist dieser Reiz unvollständig und damit weniger oder unbedeutend.

Zur Vermeidung einer Überschattung ist es sinnvoll das Markersignal zu geben, einmal tief einzuatmen und dann mit der Belohnung beginnen. So bringst Du im Übrigen auch gleich etwas Ruhe in Dein Training.

Eine weitere wichtige Regel wäre das Verhältnis des Auftretens der beiden Reize. Der zugehörige Fachbegriff lautet Kontingenz.

Um eine stabile Verknüpfung zwischen den beiden Reizen herzustellen und aufrecht zu erhalten, müssen die Reize regelmäßig unmittelbar nacheinander Auftreten. Tun sie dies nicht, so wird die Verknüpfung instabil. Je zuverlässiger beide Reize in direkter Verbindung miteinander auftreten, desto stabiler wird die Verknüpfung. In meinem Training hat sich eine 80% – Regelung bewährt: Auf den unbedeutenden Reiz folgt in mindestens 80% der Fälle der bedeutende Reiz. Möchte ich beispielsweise den Namen meines Hundes als zuverlässiges Signal für ihn etablieren, dass es sich lohnt mir zuzuhören, so folgt in mindestens 80% der Fälle nach seinem Namen etwas Gutes für ihn. Dies lässt sich gut zählen. Einmal den Namen doch versehentlich genervt verwendet, viermal aufgefrischt und die Quote stimmt wieder.

Es bedeutet allerdings auch, dass der bedeutende Reiz möglichst nicht ohne den unbedeutenden auftritt. Ein Faktor, welcher vielen von uns nicht bewusst ist. Der Griff in die Belohnungstasche und die Gabe einer tollen Belohnung ohne vorheriges Markersignal, schwächt dieses.

Reiz

„Damit hast Du nicht gerechnet, oder?“ Je überraschender der Reiz, desto größer der Effekt. Abb. A. Bucher

Lernen lebt von Überraschung!

Für eine saubere Verknüpfung hat der Lernende keinen Einfluss auf das Auftreten der beiden Reize. Je überraschender die beiden Reize auftreten und je bedeutungsvoller der zweite Reiz, desto weniger Wiederholungen sind notwendig.

Hast Du eine Ahnung worauf ich hinaus will?

Zum Einen auf das oft übliche Prozedere zur Verknüpfung des Markerwortes oder Clickers das Geräusch in einer Situation mehrfach hintereinander zu produzieren und ein Leckerchen zu geben. Möglichst noch mit einer zunächst gefüllten Schale auf dem Tisch. Sei kreativ, bring Überraschungen ein und mach Dir Gedanken, was jetzt in diesem Moment gerade für Deinen Hund wichtig sein könnte:

  • Dein Hund möchte vielleicht gerade raus – gib Ihm Dein Markersignal und öffne die Terrassentür.
  • Dein Hund möchte zu Dir und kuscheln, lade ihn nach dem Markersignal ein.
  • Dein Hund isst gerne oder hat Hunger, dann gib ihm ein Leckerchen. Oder auch ganz viele.

Mach dabei beim Aufbau des Signals nicht viele Wiederholungen unmittelbar hintereinander, sondern verteile diese über den Tag.

Zum Anderen aber auch auf einen weit weniger schönen Aspekt der Klassischen Konditionierung.

Kennst Du den Begriff „Angst zieht Kreise“?
Angst ist für unsere Hunde bedeutend, sogar extrem, da das eigene Selbst bedroht ist. Reize welche unmittelbar vor Angstauslösern einer Schreckreaktion auftreten werden besonders schnell und effektiv verknüpft. Das sichert sein Überleben! Das gilt nicht nur bei Trainingsme- thoden, welche auf der Anwendung von Schreckreizen, wie z.B. dem Zischen, basieren, sondern auch auf Reize welche zufällig vor Angstauslösern auftreten. Dein Hund hat Angst vor lauten Geräuschen? Dir ist ein Topfdeckel aus der Hand gefallen und Dein Hund hat sich sofort verkrochen? Nun möchte er nicht mehr in die Küche während Du kochst. Dann hat er assoziiert, dass es knallt und scheppert, wenn Du am Herd stehst.

Angstauslöser

Die Vorboten von Angstauslösern werden schnell erlernt. Abb. A. Bucher

Die gute Nachricht:
Verknüpfungen können umgemünzt werden. Das nennt man Gegenkonditionierung und vereinfacht ausgedrückt werden dabei Reize verschiedener Bedeutung miteinander verknüpft. Doch dies würde hier den Rahmen sprengen. Grundsätzlich gilt: Betreibe Prävention und Schadensbegrenzung. Wenn Dein Hund sich erschrickt oder Angst hat, tu ihm etwas Gutes und markere und belohne den Hund. Du verstärkst die Angst damit nicht – Du setzt ein Gegengewicht.

Die Klassische Konditionierung ist nicht willentlich steuerbar. Das bedeutet, dass sich das Individuum die Reaktion auf das Signal nicht aussucht und zunächst abwägt. Es geschieht einfach ohne, dass darüber nachgedacht wird. Die Klassische Konditierung verändert Emotionen und reflexives Verhalten. Ein Faktor, welcher Klassische Konditionierung in unserem Training so unglaublich mächtig und effektiv macht. Sie funktioniert immer, wenn man sich an die Regeln hält. Unsere Hunde können sich nicht aussuchen, ob sie auf das Markersignal reagieren. Richtig aufgebaut und angewandt löst es eine Erwartungshaltung in ihnen aus, so wie der Pawlowsche Hund anfing zu speicheln.

Zu guter Letzt ein kleiner aber feiner Praxistransfer am Rande:

Das Tolle an Lerntheorie ist, dass die Regeln immer die gleichen bleiben. Ganz egal welches Ziel Du erreichen willst, in welcher Situation Du Dich befindest, welches Tier Du neben Dir hast. Du kannst sie von einer Situation in die nächste übertragen und musst Dir zunächst nur Gedanken machen, was Du eigentlich möchtest.

Mein Welpe soll bei entgegenkommenden Radfahrern automatisch an den Wegesrand gehen? Dann beginne ich von Anfang an, sobald der Hund den Radfahrer wahr genommen hat, ein Leckerchen an den Wegesrand zu werfen.

Je spannender die Umwelt, desto deutlicher sollte mein Leckerchen sich abheben. Du wirst sehen, der Radfahrer wird so ganz automatisch zu einem konditionierten Reiz, das tolle Leckerchen am Wegesrand ist der Unkonditionierte. Der Radfahrer lässt den Hund also die Vorhersage machen, dass am Wegesrand ein tolles Leckerchen zu finden ist. So hast Du – ganz nebenbei – Deinem Hund eine tolle Strategie und Anleitung gegeben, was er tun soll, wenn ein Radfahrer kommt.

Um dies aufrecht zu erhalten, solltest Du dich nur an die oben genannten Regeln halten.
Und nun viel Freude bei der Suche nach Deinen vielen unbewusst klassisch konditionierten Reizen im Alltag – ich bin mir sicher, da findet sich eine ganze Menge!

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