Was sich 2020 für mich alles ändern wird

Was sich 2020 für mich alles ändern wird

Jedes Jahr beginnt mit einem Zauber – der Magie des Neuanfangs. Eigenartig, sind es doch normale Tage, Wochen und Monate, die sich aneinanderreihen. Und dennoch, der Jahreswechsel ist die Zeit des Reflektierens, Abschließens und dann des Neustarts.

Bei mir gilt das zum Wechsel des Jahrzehntes besonders. Es ist unbewusst so gekommen, fühlt sich aber kribbelig an. Die Weichen sind gestellt und es heißt: Augen zu und durch – Raus mit den Ideen an die Öffentlichkeit.

Deswegen berichte ich dir heute, was ich dieses Jahr alles vor habe und erhöhe so die Verbindlichkeit für mich. Keine Chance mehr für faule Ausreden und Drückebergertum.

Here we go:

Anne Bucher – Anders mit Hund darf „schlüpfen“

Das Ei wurde lang genug gebrütet, das Nest bereitet und Vorbereitungen getroffen. Jetzt darf es an die Luft! Aus CaneCaba® und Tierisch erfolgreich wird „Anne Bucher  – Anders mit Hund“.  Die neue Webseite wird im ersten Quartal online gehen.

 

Du darfst gespannt sein!

All meine Angebote und Projekte wandern damit unter ein Dach und bekommen einen roten Faden. Im Zentrum steht dabei die Anne Bucher Akademie, in der es zukünftig Angebote für Hundehalterinnen, Trainerkolleginnen und andere Tierberufler gibt.
Neben  den Onlineangeboten, gibt es eine Reihe an Workshops, Trainingswochen und Seminare für Menschen im Tierberuf. Und vereinzelt die Gelegenheit alleine mit mir zu arbeiten.

Die erste Trainingswoche ist Anfang März und richtet sich an Hundehalterinnen und (angehende) Trainerinnen, die Praxiserfahrung sammeln wollen. Das zugehörige Onlineprogramm startet bereits Mitte Februar.

Es starten dort die beiden Kurse „Ein echtes Team“ (für Hundehalterinnen) und „Tierisch sicher anleiten“ für (angehende Trainerinnen). Beide richten sich an Menschen, denen bedürfnisorientiertes Training wichtig ist. Für „Tierisch sicher anleiten“ brauchst du Vorqualifikationen und es gibt ein Bewerbungsverfahren, damit die Gruppe gut zueinander passt!

Es ist der Beta-Test für die Akademie und der erste Durchgang erhält nicht nur spezielle Konditionen, sondern einen Lifetime Zugang für die Inhalte – inkl. aller folgenden Änderungen. Wenn du dabei sein willst – melde dich schnell bei mir! Die Plätze sind begrenzt.

 

Das Team wächst (zusammen)

Im vergangenen Jahr startete die Umstrukturierung. Ich durfte Erfahrungen sammeln, Fehler machen und lernen, was mir wichtig ist.

2020 begehe ich mit einem klasse Team. Du darfst dich auf außergewöhnliche Menschen freuen, die mich in Zukunft nicht nur technisch, sondern auch fachlich und im Support unterstützen. – Mehr Service für dich und Zeit für mich um für dich da zu sein und die Angebote weiterzuentwickeln! In den kommenden Wochen wirst du das Team nach und nach entdecken und kennenlernen.

 

Weniger externe Seminare

Diese Entscheidung ist mir schwer gefallen – sehr schwer. Nicht nur wirtschaftlich, sondern, weil ich diese Arbeit liebe.

Doch oft war ich nach Seminaren nicht glücklich. Denn es gibt immer nur einen Anstoß – Die Tücke liegt im Alltag. Teams nach einem Seminarwochenende ohne Betreuung zurückzulassen, ist mir mega schwer gefallen.

Deswegen habe ich beschlossen mich Projekten zu widmen, die Mensch und Tier länger begleiten. Du triffst mich daher in Zukunft bei selbstveranstalteten Events, in Seminarreihen (z.B. für die ATN) oder bei Veranstaltern, bei denen ich weiß, dass die Teams weiterhin gut betreut sind. Dort dient mein Seminar dann nur als Impuls und ist für mich viel besser vertretbar.

 

Verhaltenstherapie in Kooperation

Schon in 2019 startete die Kooperation mit Katrin Voigt vom Hundezentrum Rhein-Main. Gemeinsam begleiten wir Tierärztinnen auf dem Weg zur Zusatzbezeichnung „Verhaltenstherapie“. Ein spannender Lehrgang, der in 2020 erneut starten wird und Module für Tierärzte und Trainer enthält.

 

Ein Herzensprojekt nimmt Formen an

Was es ist, verrate ich dir jetzt noch  nicht. Nur soviel: Ich vereine mehrere Leidenschaften und erschaffe etwas, was mir mächtig Respekt einjagt. Tolle Unterstützerinnen stehen mir bei der Entwicklung zur Seite und ich hoffe, dass du es dieses Jahr in der Hand halten und betrachten kannst.

 

Raus  aus der Komfortzone

Im vergangenen Jahr habe ich mich vor einigen Sachen gedrückt. Denn, auch wenn du es mir nicht glaubst, ich bin keine Rampensau. Doch jetzt muss ich ran:

Mehr Lives und kostenfreie Webinare, sowie regelmäßige Blogbeiträge und Newsletter stehen auf dem Plan. Damit du dir soviel Infos holen kannst, wie du brauchst um als Hundehalterin, Trainerin oder im Tierberuf gelassen und erfüllt durch den Alltag zu kommen.

Das erste kostenfreie Webinar für Hundehalterinnen und Trainerinnen ist am 30.01. und du kannst dir hier einen Platz sichern!

(Der Anmelde-Link folgt in Kürze.)

 

Ich  freue mich auf dich!

 

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„Bedürfnisorientierung“ – Mein Wort für 2020

„Bedürfnisorientierung“ – Mein Wort für 2020

Es ist Spätsommer 2019. Ich sitze in einem Workshop. Der Leiter möchte meine Werte hören. Die sind doch sonnenklar. Was soll der Unsinn? Dafür bin ich nicht hier. Ich bin hier, weil ich meine neue Strategie für mein Unternehmen planen möchte.

Immer wieder gerate ich an Punkte, wo meine Werte “ganz wichtig sind“.  Mir werden Listen vor die Nase gelegt und ich darf abgleichen, ankreuzen was mir gefällt und sortieren. Am Ende lande ich bei 4-6 Worten, die mir verraten, wie ich ticke. Passen die? Ja, genauso, wie das Horoskop von Tante Erikas Fernsehzeitung.

Jetzt mal echt, kommt eh immer dasselbe raus. Es wird passen, irgendwie. Fühlt sich nur nicht ganz richtig an, könnte auf 80% meiner Freunde ebenfalls zutreffen…

Doch in diesem Workshop läuft das anders. Ich brauche eine Menge Grips, diskutiere, bekomme komische Fragen gestellt und denke immer wieder, dass das NIEMALS so funktionieren kann.

Und dann stehen da auf einmal Worte auf Klebezetteln an der Wand und darüber steht „Werte“. Ganz oben, kaum lesbar, weil das Wort zu lang und zu sperrig für einen dicken Stift auf einem kleinen gelben Klebezettel ist, steht:

„Bedürfnisorientierung“

„Krass!“, denke ich, das stand noch nie auf einer meiner „Listen“. Dann lasse ich es in meinem Kopf kreisen und es wird mir von Minute zu Minute wohler.

Das Problem: Das Ziel des Workshops ist es, meine neue Marke zu erschaffen. Eine, die alles verbindet, was mir wichtig ist. Ein Unternehmensname oder -slogan mit dem Wort? Nein, danke!

Je länger ich es betrachte, desto mehr weiß ich es: Das ist der Kern meines Ziels für meine Kundinnen, die Tiere und mich! Warum Bedürfnisorientierung so mächtig für mich ist?

So wird das Leben leichter! 

Bedürfnisse sind etwas Grundlegendes im Leben. Sie sind individuell und oft unter einem Haufen von Etiketten und Mauern verborgen. Sie sind das Fundament von Motivation. Dinge auszuführen, die nichts mit unseren Bedürfnissen zu tun haben, oder ihnen sogar entgegenstehen, sind für uns schwergängig, frustrierend und anstrengend. Gegen sie zu arbeiten, braucht eine Menge Motivationsspritzen von außen. Und selbst dann….

So geht es nicht nur und dir und mir, auch unseren Tieren. Je weniger das Erwartete in einer Situation dem Bedürfnis entspricht, desto schwieriger ist es und umso mehr Energie und Zuspruch wird benötigt.

An der Leine laufen, kann sich anfühlen, wie deine Steuererklärung, wenn du keine Rückzahlung erwartest.

Bedürfnisse verändern sich, durch äußere Einflüsse und innere Prozesse. Sie sind immer im Wandel, doch einige Grundeigenschaften bleiben.

Klarheit  und innige Beziehungen.

Orientiere ich mich an meinen Bedürfnissen, ist das ein Kompass für mein Leben.  Stelle ich mich im Zusammenleben mit anderen auf deren Bedürfnisse ein und finde den bestmöglichen Weg für beide, halte ich den Schlüssel für glückliche Beziehungen in der Hand!

Genialerweise passt dieses Konzept auf alle meine Lebensbereiche. Für mich ist es der perfekte Weg zu einer tiefen Bindung und einen glücklichen Alltag!

Bedürfnisorientiertes Hundetraining ist fernab von der Strafen und Korrekturen, genauso wie vom sinnlosen Vollstopfen mit Leckerchen. Es ist ein Konzept, das ganz automatisch beinhaltet, dass Gewalt nicht die Lösung ist – denn wer wünscht sich Druck und Härte zu erleben? Von meinen Kundenteams keines!

Das Anerkennen der verschiedenen Bedürfnisse und den Komplikationen die daraus entstehen, ist der erste Schritt.

Wegbereiter in ein neues Lebensgefühl – für dich und deinen Hund

Und auch wenn die Probleme noch so groß sind: Statt dem permanenten Versuch Ärger abzustellen, kann es auf einmal wieder gemeinsame erfüllende Erfahrungen voller Leichtigkeit geben. Und es öffnen sich Türen, die Sorgen anders anzugehen.

Je mehr tolle Erlebnisse ein Team feiert, desto tiefer wird die Bindung. Ein Weg, der nicht nur eine Menge Freude bereitet, sondern nachhaltig für ein unbeschwertes Miteinander sorgt.

Das Geniale: Auf diesem Wege lassen sich neue Bedürfnisse schaffen! Es liegt in deiner Hand, dafür zu sorgen, dass diese in dein Lebensumfeld passen und mit deinen harmonieren!

Als meine Minnie mir das erste Mal zeigte, wo die Rehe stehen, statt unmittelbar loszuspurten um sie aufzuscheuchen, habe ich vor Glück gesprudelt und wäre vor Stolz bald geplatzt! Ich hatte ihre Bedürfnisse verändert und so gestaltet, dass es in unseren Lebensstil passt. Alleine heute hat sie mir 5x gezeigt, wo die Rehe stehen, mich darauf aufmerksamgemacht, mit mir zusammen geguckt und einen Haufen Belohnungen eingesackt.

Seitdem sie unterwegs nicht mehr dauernd hetzen will, sind Wanderungen durch die Natur endlich vergnügt möglich und wir genießen die gemeinsamen Erlebnisse!

Bedürfnisorientierung heißt nicht wahllose Freiheit und Dauerbespaßung. Im Gegenteil, es bedeutet achtsam Seite an Seite leben und gemeinsam das Leben gestalten und genießen.

Wenn meine Kundinnen zu mir kommen, können sie das oft nicht in Worte fassen. Genau, wie ich über Jahre hinweg. Die meisten wissen, dass sie etwas verändern wollen. Sind die Ratschläge aus ihrem Umfeld satt und spüren tief in sich, dass es da noch einen alternativen Weg gibt. Wie oft höre ich: „Ich möchte es anders machen“.

PENG, die Marke ist geboren   – der Knoten ist geplatzt. Meine Kundinnen möchten es „Anders mit Hund“. Was das für mich, mein Business und damit vielleicht auch für dich bedeutet, das erzähle ich dir im nächsten Artikel.

Jetzt freue ich mich über deinen Kommentar: Was würdest du gerne „Anders“ machen? Wo fühlt sich dein Training für dich noch nicht richtig an?

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Meine vierbeinigen Begleiter

Meine vierbeinigen Begleiter

Leben mit Tieren bedeutet für mich, dass ich Verantwortung übernehme. Die Verantwortung, dass es meinen Weggefährten so gut wie möglich geht, ich Kompromisse mache zwischen meinen und ihren Bedürfnissen. Es ist mir bewusst, dass ich mir diesen Weg ausgesucht habe und nicht meine Tiere, ich bringe sie Tag für Tag in Situationen, die sie vermutlich nie aufgesucht hätten, es ist daher meine Aufgabe ihnen diesen Weg so angenehm wie möglich zu machen und sie durch den Alltag zu geleiten und ihre Wünsche zu berücksichtigen.

 

CASSIE – THE BRAIN

Kennst Du die von Steven Spielberg entwickelte Zeichentrickserie „The Pinky & the Brain“? Nicht? Macht nichts. Jetzt lernst Du Cassie kennen: Man unterstellt ihr, dass sie, wie die Ratte Brain aus der Serie, morgen versuchen wird die Weltherrschaft an sich zu reißen. Cassie begleitet mich seit 2004. Sie ist die Abgabe einer überforderten jungen Frau, welche sich gedankenlos zwei Hauskatzen zulegte, versuchte ihnen gerecht zu werden, dies aber nicht konnte. So zogen Cassie & Felix (†2013) bei mir ein. Cassie ist eine alte zwischen charmant & zickig pendelnde Dame, die eindeutig beschlossen hat, dass sie zu mir gehört. Sie fordert, manchmal auch lautstark, was sie möchte, gibt genaue Informationen was sie nicht möchte und wäre zufriedener, wenn es außer mir und ihr maximal noch meinen Partner in ihrem Leben gäbe. Das Los der „Mehrtierhaltung“ schmeckt ihr nur mäßig und so bekommt sie tägliche Qualitätszeit mit Sonderrechten nur mit mir. Cassie wirkt stets besonnen, hält ihr Umfeld im Blick und in Schach und verteidigt Sonnenplätze erbittert gegen alle anderen.

 

PILAR – DIE JÄGERIN

In 2013 nahmen wir Pilar als Pflegekatze zusammen mit vier kleinen Katern auf. Pilar war die kratzbürstigste, sie wollte sich nicht anfassen lassen. Ein Nabelbruch machte sie zudem optisch weniger attraktiv als die anderen. Die Kätzchen sollten paarweise vermittelt werden – die logische Konsequenz für uns: Pilar bleibt! Pilar ist wunderbar, sie ist eigenständig und geht gerne ihre Wege. Sie ist gefräßig und schmusig, frech und lebhaft. Sie spielt mit Minnie, tanzt Cassie auf der Nase rum und wird zur Furie wenn sie Hunger hat. Pilar liebt ihre Beschäftigungsspiele, trägt Bälle durch die Gegend und tanzt allen auf der Nase rum, wenn wir bei schlechtem Wetter nicht für ausreichend Beschäftigung sorgen. Bei gutem Wetter ist sie fast immer draußen, döst in der Sonne oder geht jagen – sehr zu ihrem Leidwesen so ausstaffiert, dass das Anschleichen an Vögel nahezu unmöglich ist und nicht in den frühen Morgenstunden.

 

NAYELI – DER HERZENSHUND

Als ich Nayeli das erste Mal sah, wusste ich, dass ich zum sogenannten Pflegestellenversager würde. Mein Freund nicht. Für ihn stand fest, dass er keinen zweiten eigenen Hund wollte. Unsere Golden Retriever Hündin Maggie (†2013), sowie die wechselnden Pflegehunde aus dem Tierschutz langten ihm. Dennoch blieb Nayeli. Nayeli ist ein Mix aus Maremmano und vermutlich Pastore Fonnese. Sie stammt von einem sardischen Schäfer und zog 2012 etwa einjährig bei uns ein. Ihr erstes Lebensjahr ist sie den klassischen Weg eines Herdenschützers gegangen und hat draußen in der Einsamkeit gelebt. Nayeli schätzt die meisten Artgenossen nicht, war es doch ihre Aufgabe Fremde und Gefahren für ihren Bereich in die Flucht zu schlagen. Sie gehört in die Kategorie der Hunde die mit den Etiketten stur, schwer motivierbar, schwer zu erziehen etc. beklebt werden. Für uns ist Nayeli vor allem ein Familienmitglied, ein herausforderndes – ganz ohne Frage, denn das Leben in einem relativ dicht besiedelten wie dem unseren bedarf für Nayeli viel Unterstützung. Durch sie lernen wir viel über Motivationen und Bedürfnisse, Angst- und Aggressionsverhalten.

 

MINNIE – DIE KRÖTE

Minnie ist Ende 2012 bei uns eingezogen, ebenfalls als Pflegehund. Minnie hatte große Ängste vor Menschen, Geräuschen und allerlei anderem in der Umwelt. Ihre Strategie um mit diesen Ängsten besser klar zu kommen sind eindeutig flüchten oder jagen. Minnie hat uns mit ihren Ängsten viele Aufgaben gestellt. Lange hat es gedauert ehe wir unter der Angst und dem Angstverhalten mehr und mehr andere Emotionen und Eigenschaften sehen konnten. Heute ist Minnie Zuhause eine fröhliche und lustige Kröte, die ihre Spielsachen durch die Gegend schleppt, spielt und kuschelt. Fremde Menschen, bestimmte Geräusche und viele nicht alltäglich auftretende Umweltreize lösen noch immer schnell Angstverhalten aus, aber sie macht Fortschritte. Und das obwohl hier zu Beginn schnell die Etiketten „Deprivation“ & „Angsthund“ angeheftet wurden. Minnie ist für mich der lebende Beweis: Egal, wie stark die Angst ist, Training, Alltagsanpassungen, medizinische Untersuchungen und Geduld zahlen sich aus – kein Lebewesen hat es verdient in seiner Angst gefangen gehalten zu werden! Und glaube mir, der Weg lohnt sich! Nachdem Minnie nun deutlich lockerer durch die Welt flitzt, stehen jetzt die nächsten Aufgaben vor der Tür: Das Training am Jagdverhalten – ich freue mich darauf!

 

JUMBO – DER OPI († 26.02.2017)

Er begleitet mich am längsten von allen. 1993 lernte ich ihn kennen und durfte ihn als Reitbeteiligung begleiten, 1995 wurde er die Erfüllung meines Traumes „mein Pferd“. Gute 850kg geballte Muskelkraft im damals besten Alter von 8 Jahren. Er hat mir beigebracht was „Druck erzeugt Gegendruck“ bedeutet. Ihm habe ich am meisten zu verdanken. Er hat mich gelehrt, dass eine Beziehung aus gegenseitiger Achtung, Respekt und Fürsorglichkeit besteht. Er hat mich durch unzählige Höhen & Tiefen begleitet, für mich und unter mir gelitten und mir nichts dauerhaft übelgenommen. Er ist das Sinnbild des „Charakterpferdes“ – eigensinnig, gewitzt, liebenswürdig. Ich hoffe, dass er mich noch viele Jahre begleitet, in denen ich ihm für alles danken kann und es besser machen kann, als ich es einst, aus Unwissenheit und Unreife, machte. Und da mir bewusst ist, dass er, der 1987 geboren wurde, nicht mehr allzu lange bei uns bleiben kann, genieße ich jeden Moment mit ihm, versuche so viele seiner Bedürfnisse wir möglich zu erfüllen und dabei stets ein Auge auf ihn zu haben, ob er noch bleiben kann oder, ob dies nur meine Angst vor der eines Tages kommenden Trennung ist…

Jumbo hat uns am 26.02.2017 verlassen. Im Alter von 30 Jahren haben wir ihn gehen lassen müssen.
Mach’s gut alter Freund – wir vermissen Dich!

 

LOESKE – DAS LUISCHEN

Loeskelien um genau zu sein. Das Friesenmädchen – die Erfüllung eines Traumes, unser einziges Tier von einem Züchter. Loeske zog 2008 bei mir ein. Ihr Werdegang bis hierhin: 2003 geboren, 2006/2007 einige Monate aus den Händen der Züchter in einen externen Beritt, danach gedeckt und ein Fohlen bekommen. Ich lernte sie als hochtragende Stute kennen und wir freundeten uns ein wenig an, Loeske zog zu uns. Eigentlich doch auch als Reitpferd gedacht, immerhin wurde der Opi langsam alt und hin und wieder wollte ich schon in den Sattel. Meine ersten Reitversuche scheiterten kläglich, Loeske geriet in Panik, raste, stieg, buckelte. Kurz darauf erhielten die Züchter Nachricht, dass es bei der Schwester ähnlich aussah. Beide waren im selben Beritt. Mutmaßen können wir viel, wissen tun wir nichts. Loeske blieb. Sie war mir schon viel zu sehr ans Herz gewachsen. Also eben Arbeiten vom Boden aus, Vertrauensaufbau, Muskelaufbau und, und, und. Wir haben uns Zeit gelassen, Reiten wurde für mich unwichtiger. Irgendwann folgte die Diagnose „Arthrose in den Vorderfußwurzelgelenken“ – Reiten wurde noch unwichtiger. Aber was soll es – wir sind zu einem eingespielten Team geworden, wir beschäftigen uns anderweitig und ganz ehrlich: Reiten ist toll, aber ein glückliches Zusammenleben ist viel wichtiger und schöner! Loeske ist schlau, eigensinnig, vorwitzig, manchmal ein wenig rüpelig und oft sehr ungeduldig und genau diese Mischung macht sie zu einer tollen Lehrerin und Gefährtin für mich.

Loeske und ich durften zu dem Webinar „Targets“ von und mit Dr. Ute Blaschke-Berthold von CumCane® einen Beitrag leisten. Das Webinar ist nicht nur für Tierhalter & Tiertrainer eine tolle Gelegenheit sich mit Training und Targets zu beschäftigen.

 

SMILLA – DAS SCHIMMELCHEN

Smilla zog 2014 bei uns ein. Sie ist eine sogenannte „Sicherstellung“ eines Veterinäramtes. Glaube mir, die Sicherstellung von Pferden ist teuer und unbequem, sie ist nichts, was ohne Grund entsteht. Kein Wunder also, dass Smilla Befindlichkeiten mit Menschen, Gegenständen und Geräuschen hat, auch wenn wir nicht genau wissen, was ihr widerfahren ist, haben wir gewisse Ahnungen. Allerdings ist die exakte Geschichte ja eigentlich auch irrelevant, leben müssen wir mit Smillas Verhalten im Hier und Jetzt. Wir arbeiten mit Smilla um das Handling für alle angenehmer zu machen und freuen uns über jeden Fortschritt, den sie zeigt. Jedes Neugierverhalten, jede Unmutsäußerung und selbst dann, wenn sie „ungezogen“ ist, erzeugt es Freude, weil sie sich traut ihre Meinung kund zu tun.

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